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Todesfälle nach Säuglingsbeschneidungen: Barbarisch, primitiv und nutzlos |
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Einem Bericht der römischen Tageszeitung "La Republica" zufolge haben zwei Fälle von Säuglingsbeschneidungen mit tödlichem Ausgang zum Streit über den Umgang mit religiös motivierten chirurgischen Eingriffen geführt. Ein zwei Monate alter Sohn einer Nigerianerin war - nach dem seiner Vorhaut in einer Privatwohnung abgeschnitten wurde - in einem Krankenhaus verblutet. Mohammed Nour Dachan hat darauf dioe kühne Forderung erhoben, derartige Eingriffe in die staatlich garantierte Grundversorgung aufzunehmen. Hier hat er die Rechnung ohne die resolute Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Francesca Martini gemacht, sie verurteilte Beschneidungen als "barbarisch, primitiv und nutzlos", als "rückständige Praktiken ohne Grundlage". Parlamentarier der Regierungskoalition gingen sogar so weit, ein generelles Verbot aller Beschneidungen zu fordern, zogen jedoch den Zorn der italienischen Rabbinervereinigung auf sich.
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